eineblick-Video: Erste Ernte…

Einer muss den Anfang machen und weil ich während des Videocamps in Essen zwar an der Feedback-Session teilnahm, mangels Zeit aber nicht mehr drankam, hier also ein Video mit Bitte um Kritiken/Hinweise/Anregungen.
Wie sagte jemand während des Camps: „Ausreden werden nicht gesendet“. Deshalb hier auch gar nicht allzu viel Schmus rund ums Video. Nur so viel: Es entstand im Rahmen des „Projekt 170„, einem Webvideo-Projekt zur Landesgartenschau 2010 in Aschersleben.

Kommentare der VJ-Kollegen und Kritiker bitte hier im Feedback-Blog und nicht direkt unter dem Video im Blog eineblick.de, damit die Feedbacks hier gesammelt werden können.

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    • andreasbrand
    • 21. Juni 2010

    Eindruck
    Ich mag die interessierten, staunenden Kinder und die Szene wo der Rauch aus dem Becher herauskommt. Die Bilder finde ich sehr sauber und abwechslungsreich und am Ende habe ich den Eindruck, den Kindern wird dort etwas geboten.

    Technik
    Du gehst für meinen Geschmack zu schnell mit dem Off-Kommentar rein. Ich hätte am Anfang den Bauwagen von außen gezeigt und als Ton nur das Summen von Bienen hören lassen.
    Mir fehlt die ganze Zeit Atmo-Sound. So sieht man am Anfang den Imker kurz sprechen und hört ihn nicht. Ich habe nicht ein einziges mal Bienen-Summen gehört und das Dampfen des Rauches. Dadurch habe ich nicht so das Gefühl vor Ort zu sein. Mit Atmo-Ton könntest Du dann auch öfters die Musik weglassen.
    Mir sind ein paar Text-Bild-Scheren aufgefallen. So sprichst Du zum Beispiel am Anfang davon, dass Honig geerntet wird, aber wir sehen Bienenwaben statt Honig. Oder Du sprichst davon, dass er den Bienenwagen aufgestellt hat, den hat man aber noch keinmal von außen gesehen.
    Die kleinen Zooms wirken etwas ruckelig.
    Mir fehlen Bilder von Bienen ganz, ganz nah. Die würden mit Deiner Kamera sicherlich beeindruckend wirken.

    Inhalt

    Was ist die Intention des Beitrages?
    Er soll wahrscheinlich nicht erklären, wie man Honig herstellt, sondern dass Kinder auf der Landesgartenschau dieses lernen.
    Deshalb fehlen mir Aussagen von den Kindern, was sie gelernt haben oder von dem Lehrer, was er den Kindern beibringt. Und ich will unbedingt wissen, warum die Bienen gegenüber dem Imker nicht aggressiv sind. Das wird nicht beantwortet.

    • Danke für dieses erste Feedback. Du nennst viele Sachen, die mir jetzt – im Nachhinein – auch auffallen zB. Off-Kommentar zu schnell, fehlende Atmo (ein generelles Problem von mir, da muss ich noch hart an mir und meinen Geschichten arbeiten), ruckliger Zoom usw.

      Und warum sind die Bienen gegenüber dem Imker nicht aggressiv? Gute Frage. Hab ich nicht gestellt und folglich nicht beantwortet – hm, Denklücke von mir beim Dreh.

      Danke für die Hinweise

  1. EINDRUCK:

    Schöne runde kleine Geschichte die Lust auf klebrige Finger macht.

    INHALT:

    Ich hätte auch noch ein paar mehr O-Töne von den Kindern gebracht. Die kommen mir etwas zu kurz.

    TECHNIK:

    Die Off-Kommentare würde ich auch mit Atmo unterlegen. Für mich dürfte aber auch zusätzlich der Sound weiterlaufen solange er nicht zu laut ist. Es ist natürlich etwas aufwendiger beim Dreh so viele Sounds zu sammeln. Der Mehraufwand macht sich aber bestimmt positiv bemerkbar. Die Idee mit den Makroaufnahmen finde ich gut. Es gibt von Hama ein Nahlinsenset. Damit kann man den Mindestabstand zwischen Objektiv und Objekt verkürzen ( http://amzn.to/9xdDyo ). Schraubt man die Filter auf, kann man wahrscheinlich die Augenfarbe der Biene erkennen 🙂

    Viele Grüße

    Manfred

  2. Eindruck:
    Gute Themenwahl. Wird viele interessieren, obwohl sie nicht live beim Imkern dabei sind. Auch für Leute interessant, die sich für die Landesgartenschau weniger begeistern. In sich abgeschlossen Geschichte. Schöne Bilder.

    Inhalt:
    Für mich sind keine Fragen offen.

    Technik:
    Ich hätte gerne mehr Hintergrundgeräusche gehört, während Du gesprochen hast/Atmo.w

    Eine Szene (2:49) hat mich irritiert: Beim ersten Anschauen sah ich, wie Kinder Honig schlecken. Mein Blick blieb an einem Jungen hängen, bei dem ich dachte, es wäre Max (von dem Du im Off sprichst). Dann wird Max gezeigt – ist aber nicht der, den ich vorher im Fokus hatte. Beim zweiten schauen sehe ich, dass Max am rechten Bildrand stand.

    Noch mehr Lebendigkeit würde der Beitrag bekommen, wenn Du die Geschichte im Präsens besprichst – nicht in der Vergangenheit. Wir sind ja hautnah dabei, wie jetzt gerade der Honig geerntet wird.

  3. Noch eine Frage: Welche Blenden benutzt Du im Schnitt, um die Szenen zu verbinden?

    • Danke zunächst für das Feedback. Ich benutze ganz kurze, normale Überblendungen, 10 Frames lang (weniger als eine halbe Sekunde). Ganz harte Schnitte finde ich oft irritierend. Die halbe Sekunde Überblendung ist für meine Augen der beste Kompromiss.

        • Manfred Rütten
        • 25. Juni 2010

        ich nehme auch zehn frames wenn ein harter schnitt nicht funktioniert – evtl. kann man noch über weiß blenden.

  1. 22. Juni 2010

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